Natur-Detektive erkunden die Ilse bei Bad Laasphe-Feudingen

Acht „Natur-Detektive“ kamen am Mittwoch (29.4.) ins Ilsetal bei Feudingerhütte, um hier mit der Biologischen Station das geheimnisvolle Leben unter der Wasseroberfläche zu untersuchen. Mit Wasserschale, Pinsel und Sieb ausgerüstet konnten die Kinder nach einer kurzen Kennenlernrunde im Bach auf Entdeckungstour gehen.

Es dauerte nicht lange und die ersten Wassertiere wurden gefangen und konnten in den Wasserschalen näher betrachtet werden. Einige der Tiere sahen fast aus wie Spinnen, hatten aber sechs Beine (!), zudem 2 oder 3 Schwanzanhänge und komische Auswüchse seitlich des Hinterkörpers. Letztere stellten sich als Kiemen heraus. Weiterhin entdeckten die Kinder kleine Röhren aus winzigen Steinen oder Pflanzenteilen, die plötzlich Kopf und Beine heraustreckten und losliefen. Aufregend war auch der Fang mehrerer Groppen, einer Fischart, die am Bachgrund lebt.

Einige Kinder schauten sich die Wassertiere unter einer stark vergrößernden Lupe näher an und konnten mit Hilfe von Bestimmungskarten die Tiere näher bestimmen. Es stellte sich heraus, dass im Bach z.B. Eintagsfliegen-, Köcherfliegen-, Steinfliegen- und Mückenlarven leben.

Im Anschluss wurde geschaut, wie sauber der Ilsebach ist. Dies kann man anhand der vorkommenden Wassertiere feststellen. Mit Hilfe einer Schautafel waren sich alle schnell einig, dass das Ilsewasser eine sehr gute Wasserqualität hat.

Das Bauen von Booten oder Flößen stand später auf dem Programm. Mit ihnen wurden Wettrennen veranstaltet. Zum Abschluss gab es eine besondere Mutprobe. Mit verbundenen Augen und möglichst leise liefen die Kinder an einer Schnur entlang, die zwischen mehreren Bäumen gespannt war, bis in den Ilsebach hinein.

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