Info-Stand der Biologischen Station Siegen-Wittgenstein auf dem Stünzelfest 2026
Ca. 20.000 BesucherInnen fanden sich vergangenen Samstag auf dem alljährlichen Stünzelfest ein. Neben dem guten Wetter spielte hierbei natürlich auch der überregionale Bekanntheitsgrad dieser vom Landwirtschaftlichen Kreisverein Wittgenstein e.V. erneut vorbildmäßig organisierten Veranstaltung eine große Rolle.
Vom starken Besucherandrang profitierte auch wieder die Biologische Station Siegen-Wittgenstein, die, wie nahezu alljährlich, mit ihrem Infostand vor Ort war.
Viele der BesucherInnen zeigten reges Interesse an unseren Informationstafeln zu artenreichen Bergmäh- und mageren Flachlandmähwiesen sowie zu heimischen Molcharten.
Auch an der Präsentation einer großen Anzahl mitgebrachter heimischer Doldenblütler und weiterer Pflanzen des Extensivgrünlandes waren viele BesucherInnen interessiert.
Landwirtinnen und Landwirte führten mit den vor Ort anwesenden Mitarbeitern der Biologischen Station anregende Fachgespräche. Viele weitere sehr interessierte Bürgerinnen und Bürger informierten sich zu diversen Themenbereichen, die z.B. von ökologischer Gartengestaltung, heimische Tier- und Pflanzenwelt bis hin zu Lebensraum- und Artenschutz… handelten.
Die unmittelbare Nachbarschaft zum Stand der Kreisstellen Hochsauerlandkreis, Olpe und Siegen-Wittgenstein der Landwirtschaftskammer NRW ermöglichte einmal wieder, sich von Angesicht zu Angesicht mit den KollegInnen über landwirtschaftliche Themen auszutauschen.
Besonders eindrucksvoll waren auch für die MitarbeiterInnen der Biologischen Station wieder die Präsentation insb. von Rindern, Pferden und Schafen durch heimische ViehhalterInnen. Wo sonst noch in Nordrhein-Westfalen bekommt man alljährlich ein entsprechend vielseitigen Potpourri an z.T. seltenen Nutztierrassen an einem Tag gezeigt?! Hier stach die Präsentation der Rinderrassen besonders heraus. Neben bekannteren Rassen wie Schwarzbunt, Limousin, Charolais oder Fleckvieh, konnten auch Robustrassen wie Highlands und Galloways sowie vergleichbar seltene Rassen wie Rotes Höhenvieh, Zwergzebu oder Dexter bewundert werden.
Text: Michael Frede